Jeder von uns ist sie mindestens einmal pro Woche. Die Rede ist von der leckeren Pasta, egal ob lang, dünn, rund oder geriffelt. Pasta gibt es in zig Ausführungen und Variationen. Hierzulande besteht der Irrglaube, dass Nudeln ursprünglich aus Italien stammen. Dabei wurden sie das erste Mal im asiatischen Raum entdeckt.

Erst seit etwa 2000 Jahren sind sie auch in Europa angekommen. Die im schwäbischen Raum bekannten Spätzle sind dagegen erst vor etwa 400 Jahren aufgetaucht. Aber egal wie auch die Geschichte ausfallen mag, Nudeln sind bei den Deutschen sehr beliebt.

Unzählige Nudelarten

Laut Statistik gibt es alleine in Deutschland über einhundert verschiedene Pastasorten. Weltweit hat man in etwa sechshundert Sorten gezählt. Bei den Italienern ist es typisch Nudeln ohne Eier herzustellen. Lediglich Hartweizengrieß und Wasser werden zu einer Masse vermengt und geknetet. Durch den Grieß wird der Nudelteig elastisch und formbar. Wir Deutsche dagegen verspeisen gerne frische Eiernudeln.

Wie kommt die Farbe in die Nudeln?

Das gelbe vom Ei sorgt übrigens auch für die tolle Farbe später. Wer Zuhause über eine Nudelmaschine verfügt, kann seine Nudeln in unzähligen Varianten sowie Farben zaubern. Dank verschiedener Pulver wie Spinat-, Tomaten-, oder Rote Bete Pulver lassen sich bunte Nudelsorten zaubern. Wenn die Nudeln also grün erscheinen sollte, gibt man etwas Spinatpulver bei. Für schwarze Nudeln kann die Tinte von Tintenfischen verarbeitet werden. Hier ist definitiv für Abwechslung gesorgt, denn das Auge isst schließlich immer mit!

Warum Nudeln glücklich machen

Ernährungsexperten haben herausgefunden warum Nudeln glücklich machen: In Nudeln sind unheimlich viel Kohlenhydrate, sowie die Mineralien Kalium, Magnesium und Kalzium enthalten. Aber die Kohlenhydrate ist es, die uns satt macht und seinen Weg schnell ins Blut findet.

Während der Körper Kohlenhydrate im Verdauungsprozess abbaut, wandeln sich Aminosäuren Tryptophan in Serotonin um. Tryptophan findet sich auch in vielen anderen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Eiern Joghurt und Bananen wieder. Bereitet man nun auch noch die Soßen mit einem der genannten Lebensmittel zu, sorgt dies nochmal für einen extra Push. Der Stoff Serotonin ist auch als Glückshormon bekannt. Wir fühlen uns dadurch meist sehr fröhlich und zufrieden. Somit ist einfach zu verstehen, warum Nudeln glücklich machen.

Nimmt man durch Nudeln zu?

Wie bei vielen Lebensmitteln kommt es auf die Menge an. Insgesamt sollte man es nicht mit der Menge übertreiben. Noch kalorienreicher dagegen sind die Beilagen wie fettige Soßen. Wer hier ordentlich reinhaut, hat ruck zuck etwas mehr Fleisch auf den Rippen. Als Alternative empfehlen sich hier wenig Olivenöl oder gedünstetes Gemüse.

 

 

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