Studieren – das bedeutet stetig steigenden Leistungsdruck. Zeit ist ein knappes Gut, der Lehrstoff nimmt mehr und mehr zu. Um den Überblick zu behalten, ist eine strukturierte Arbeitsweise unerlässlich. Doch was sollte abseits der Uni oder Fachhochschule noch unternommen werden, um Abwechslung zu schaffen? Was können Studierende tun, um angesichts des hohen Pensums im Studium trotzdem einen kühlen Kopf zu bewahren? Das Zauberwort lautet: Ablenkung. Nach zeit- und kräfteraubenden Vorlesungen oder Prüfungen ist das eine gute Möglichkeit, um einen oder zwei Gänge zurück zu schalten. Wir geben in diesem Artikel einen kurzen Ausblick auf verschiedene Varianten der Ablenkung vom anstregenden Studienalltag.

Tapenwechsel leicht gemacht: Abwechslung neben dem Studium schaffen

Abwechslung im Studium schaffen - so klappt's

Man sollte es nicht glauben, doch viele Studierende bauen in Sachen Abwechslung während der Studienzeit, an der Uni oder abseits des Campus’, aufs Lesen. Was auf den ersten Blick wie ein Paradoxon wirkt, erweist sich bei genauerer Betrachtung tatsächlich als die nach wie vor beliebteste Variante, um für frischen Wind im Studium. Auch sportliche Aktivitäten stehen bei Studentinnen und Studenten hoch im Kurs. Neben klassischen Sportarten wie Fußball oder Basketball üben studierte Köpfe gern auch weniger populären Sport aus – beispielsweise Badminton oder Rudern. Den krassen Gegensatz zum sportlichen Einsatz bilden – man höre und staune – Gesellschaftsspiele.

Gesellschaftsspiele? Ja! Denn Twister und Co. dienen noch heute als geeignete Grundlage, um den Kopf vom anstrengenden Pensum des Studium los zu lösen und bieten obendrein den Benefit, Mitstudierende besser kennenlernen zu können. Wirft man einen genaueren Blick auf die Vorliebe der Studierenden für Gesellschaftsspiele, dann zeigt sich auch, dass viele von Ihnen es bevorzugen, am Rechner oder der eigenen Spielekonsole zu spielen – kein Wunder, bedenkt man das Durchschnittsalter der Studentinnen und Studenten. Das virtuelle Spiel hat, gegenüber dem Sport, des Lesens oder der Gesellschaftsspiele, einen entscheidenden Vorteil: es ist mobil. Dank Smartphones und Tablets lassen sich kleine Spiele für Zwischendurch, und damit auch ein gewisses Maß an Abwechslung für kurze Pausen, einfach mit in die Vorlesung nehmen. Diverse so genannte Mobile Games bieten den nötigen Tapetenwechsel dabei mit nur einem Fingerzeig. In Sachen mobile Gaming belegen vor allem Klassiker die vorderen Ränge. Mahjong, Tetris, Minecraft und andere Denk- oder Aufbauspiele bei denen Reaktionsschnelligkeit gefragt ist, überzeugen die Studierenden hierbei nicht mehr mit hohem Unterhaltungswert, sondern fördern auch die Fähigkeit, vorausschauend zu denken und zu handeln. Ein definitives Plus, wenn es im Studium darauf ankommt, im richtigen Moment klare, analytische Gedanken zu fassen. Moderne Grafikengines bieten zudem die passende Optik fürs Auge und kreieren optisch abwechslungsreiche Spielewelten – Virtuelle Abwechslung für die Hosen- oder Aktentasche.

Gibt es ein Nonplusultra für den Zeitvertreib neben dem Studium?

Unser Fazit lautet: Nein. Die Ansprüche, die Studentinnen und Studenten an ihre Freizeitgestaltung, und damit auch an den passenden Zeitvertreib abseits der Uni, stellen, sind so verschieden, wie die Studierenden selbst. Doch es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie sich der dröge Studienalltag abwechslungsreicher und interessanter gestalten lässt. Ob nun durch ein angemessenes Kontrastprogramm durch Sport, durch geselliges Beisammensein vor oder nach Vorlesungen, oder der Ablenkung mithilfe der virtuellen Welt: Wer dem anstrengenden Studienpensum entgegen wirken muss oder möchte, der wird fündig werden. Und wer weiß? Vielleicht wird aus dem gelegentlichen Amüsement nach kurzer Zeit ein handfestes Hobby!

Als wichtiger Grundsatz gilt daher immer: Das Studium sollte dem Privatleben nicht den Rang ablaufen.

 

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